I spent my year abroad in Australia - the land of my dreams. This is my memory.
Meine Route (grob)
Wenn ihr genau wissen wollt, wo ich überall war, dann klickt hier: link
Ich bin zuerst von Frankfurt nach Sydney geflogen und habe dort 2 Wochen verbracht. Ich habe mir die Stadt angesehen, eine Hafenrundfahrt gemacht, bin
über die Harbour Bridge gelaufen und war am Opernhaus, am Bondi Beach und Manly Beach und im Aquarium. Ich habe auch eine Tagestour in die Blue Mountains gemacht und dort mein erstes Känguru
gesehen
Nach 2 Wochen bin ich mit 2 Mädels, die ich über Travelworks kennen gelernt hatte und einem Jungen (alle aus Deutschland) nach Canberra gefahren. Dort verbrachten wir 2
Tage und schauten uns die Stadt an. Ein Tag hätte auch gereicht, aber man soll es ja mal gesehen haben
Danach ging's weiter nach Melbourne. In Melbourne habe ich ca. 4 Monate verbracht.
Ich habe zuerst für "Aussi Farmers Direct" als "Milkman" gearbeitet
. Diesen
Job fand ich aber extrem schrecklich, noch dazu weil ich am Anfang nicht sooo gut im Englisch sprechen war (hab' mich eben nicht getraut) und man von Tür zu Tür laufen musste und versuchen den
Leuten Verträge aufzuschwatzen.
Danach habe ich zum Glück einen Job in einem italienischen Restaurant bekommen, wo ich auch ziemlich lange gearbeitet habe. Meine Kollegen waren sehr nett. Ich habe richtig gute Freunde in Melbourne gefunden und hatte sehr viel Spaß. Ich verbrachte den ganzen australischen Sommer dort. Wir waren viel am Strand in St. Kilda und haben nachts die Stadt unsicher gemacht.
Von Melbourne aus habe ich immer mal wieder Touren gemacht.
So habe ich mir mit einem Freund für 3 Tage ein Auto geliehen und wir sind die Great Ocean Road entlang gefahren. Dieser Trip war der Hammer! Das Meer war so blau, wie ich es zuvor noch nie gesehen hatte! Die Aussicht gigantisch und das Gefühl so völlig frei zu sein - einfach unbeschreiblich!
Ein anderes Mal waren wir auf Philip Island und haben uns die "Penguin Parade" angesehen und über ein Wochenende bin ich mit einem australischen Arbeitskollegen nach Bendigo gefahren um seine Familie zu besuchen und anschließend waren wir in einer Goldmine.
Einmal hat er mich auch mit nach Port Arlington genommen, wo sein Dad ein Boot hat und wir sind Angeln gegangen. Ich habe sogar einen kleinen Fisch gefangen und wir
haben Delfine gesehen. Sie kamen ganz nah ans Boot und ich hab' noch nie vorher einen gesehen. Das war einer der besten Tage!
Über Weihnachten und Silvester kam mich mein Freund aus Deutschland besuchen und wir haben Weihnachten in Melbourne verbracht und waren auch am Strand, aber leider hat es geregnet. Über Silvester waren wir in Sydney. Das Feuerwerk war der Hammer!
Als er weg war habe ich 1 weiteren Monat in Melbourne gearbeitet und danach habe ich eine 10 Tagestour durch's Outback (von Adelaide nach Alice Springs) gemacht.
Die Tour nannte sich Heading Bush und fuhr nicht den Stuart Highway (wie alle andern Touren) entlang, sondern ab von jeglichen Straßen auf den "Dirt Roads", mitten durch's "Real Outback", mit nur 8 Leuten in einem 4X4 Auto. Das waren die besten 10 Tage meines ganzen Aufenthalts. Wir waren in den Flinders Ranges, auf dem Oodnadatta Track, am Lake Eyre und in William Creek's Outbackpub, in Coober Pedy, am Uluru und Kata Tjuta, am Kings Canyon und in den Western McDonnel Ranges. Wir sind sehr viel gewandert und geklettert, waren in Wasserlöchern schwimmen, haben jede Nacht in "Swagbags" unter den Sternen im Freien geschlafen und haben unser Essen direkt im Lagerfeuer gekocht. Wir haben Damper gebacken und mit Aborigenes geredet. Wir haben riesige Spinnen, Schlangen und sogar einen Skorpion gesehen und natürlich Kängurus, Emus und Dingos. Was für ein Abenteuer!
In Alice Springs war ich dann 3 Tage, habe mir die alte "Telegraph Station" angesehen, die "School of the Air" und war bei den "Royal Flying Doctors" und bin dann nach Darwin geflogen.
Dort habe ich (trotz Regenzeit) eine 3 Tagestour im Kakadu und Litchfield National Park gemacht. Auch das war sehr aufregend. Ich habe Krokodile "Saltis" gesehen und viele Wasserfälle und Aboriginal Rockpaintings.
Von Darwin ging's dann nach Cairns. Hier war ich erneut auf Jobsuche und hatte auch nach nur 3 Tagen einen neuen. Und was für einen! In einem sehr teuren Seafood Restaurant, direkt an der Esplanade, mit Blick aufs Meer. Hier verbrachte ich weitere 2 Monate.
Ich war am Great Barrier Reef tauchen, in Cape Tribulation und am Mission Beach,
in Kuranda und den Tablelands, wo ich in Wasserfällen schwimmen war. Und auch die Partys kamen in Cairns nicht zu kurz
.
Von Cairns aus habe ich dann meinen letzten "großen Trip" gestartet, nämlich entlang der East Coast Richtung Süden. Ich hatte ca. 4 Wochen eingeplant und mir ein Busticket von Cairns nach Byron Bay mit unbegrenzten Stopps gekauft.
Ich habe 3 Tage auf Magnetic Island verbracht, war Schnorcheln und Wandern, habe Schildkröten gesehen und Koalas.
Von dort ging's nach Airlie Beach und 3 Tage Segeln in den Whitsunday Islands. Leider hat es 2 der 3 Tage geregnet, aber es war trotzdem sehr schön!
Von Airlie Beach ging's weiter nach Agnes Water und zur Town of 1770. Dort war ich genau zur richtigen Zeit, zum 1770 Festival. Es gab eine große Parade und Vorführungen von Chören, einer Theatergruppe, Bauchtänzern, Bands und Solisten. Wir haben den Hostel Pick-Up-Bus ganz bunt geschmückt und sind selbst mit in der Parade gefahren.
Danach war ich 3 Tage auf Fraser Island, aber auch hier hat es leider 2 von 3 Tagen nur geregnet. Ich habe eine Guided Tour gemacht und meine Gruppe war sehr cool und auch
der Regen konnte der guten Laune nicht wirklich etwas anhaben. Wir waren am "75-Mile Beach", am "Lake McKenzie" und anderen Seen, bei den "Champagne Pools" und "Eli Creek" und haben Regenwald
Walks gemacht. Und natürlich waren wir trotz Regen immer Schwimmen
Von Fraser Island aus ging's 2 Tage nach Noosa, wovon ich 1 am Strand lag und Delfine gesehen habe
Am 2ten Tag hat es leider nur geregnet.
Ja ich hatte sehr viel Regen (das erwartet man gar nicht, wenn man an Australien denkt), aber es war trotzdem wunderschön!
Endstation war Byron Bay. Hier war ich 12 Tage und wollte einfach nur entspannen. Ich war in einem Hostel direkt am Strand. Da lag ich dann auch jeden Tag, wenn schönes Wetter war und war shoppen oder bin einfach nur durch das kleine Städtchen gelaufen, wenn es mal nicht so schön war. Außerdem habe ich eine Radtour zum "Most Easterly Point Of The Australian Mainland" gemacht. Von dort aus sollte man Wale sehen können und die "Waleseason" hatte gerade begonnen, aber ich hatte kein Glück.
Umso mehr Glück hatte ich mit meinem Surfkurs. Ich hatte für 3 Tage einen "Gruppenkurs" gebucht. Am ersten Tag waren wir zu 3 und die andern beiden Tage hatte ich Privatstunden, die normalerweise pro Stunde 200 $ kosten (so viel hab ich nicht für 3 Tage bezahlt!!!). Aber weil keine Hauptsaison war, war so wenig los und ich war alleine und habe die Privatstunden zum Preis der Gruppenstunden bekommen. Und surfen kann ich jetzt auch :D
Dann bin ich von Byron Bay nach Brisbane gefahren. Hier hatte ich 2 Tage Aufenthalt. Am 1. Tag habe ich eine kostenlose Stadtführung mitgemacht bei der ich einen Pubcrawl gewonnen habe, weil ich die einzige war die alle 6 Australischen Staaten aufsagen konnte. Den habe ich dann am nächsten Abend gleich eingelöst. Am 2ten Tag war ich im Australia Zoo. Es war richtig geil! Ich habe mir die Show angesehen, einen Koala gestreichelt und Kängurus gefüttert. Und abends hab' ich dann, wie gesagt, den Pubcrawl gemacht.
Auf der Heimreise habe ich 1 Tag in Auckland (Neuseeland) verbracht und 1 Nacht in Seoul im Airport Hotel (5 Sterne :) ) um dann endlich in Frankfurt zu landen.
Meine Begrüßung war der absolute Hammer! Genau so, wie man es sich nur wünschen kann!
Am Flughafen erwarteten mich meine Mama, mein Papa, mein Bruder, meine Patin und mein Freund, mit Vuvuzela und riesen Plakat. Sie machten ein riesen Getöse und lenkten alle Aufmerksamkeit auf
sich/mich *g* Es war soooo schön sie alle wieder zu sehen und in die Arme zu schließen! Und während sie mich abholten, bewirtete meine beste Freundin zu Hause bei mir schon die
Gäste für die Überraschungsparty. Daheim angekommen, war ich so durch den Wind, dass ich die vielen Gäste im Hof zuerst garnicht bemerkte
Alle meine Lieben waren da, und meine Rückkehr wurde gebührend gefeiert!